Droht unseren Schulen der Kollaps?

Erfolgreiches Pressegespräch mit großer Resonanz

Unter dem obigen Titel führten die GEW Kreisverbände in unserem Schulamtsbezirk am 30.Mai ein Pressegespräch mit der HNA und der WLZ durch.
Schwerpunkte waren die folgenden Themen:   

  •  LehrerIn:  „Mädchen für alles?!“
  •   Inklusion
  •  Beschulung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen
  •  Personalversorgung/Lehrkräftegewinnung
  •  Arbeitsbelastung und Arbeitszeit
  •  Lehrkräfte in befristeten Verträgen- Arbeitslosigkeit in den Ferien

Beispielhaft der gekürzte Artikel aus der Waldeckischen Landeszeitung (WLZ) unter folgendem Link:

https://www.wlz-online.de/landkreis/waldeck-frankenberg-sieht-schulen-kollaps-8384917.html

 

 

Bildung braucht bessere Bedingungen- Aktionstag am 9. und 10. Juni 2017 !

In Kooperation mit Eltern, Schülervertretungen und anderen Bündnispartnern
führen die Kreis- und Bezirksverbände der GEW am Freitag, dem 9. Juni, und am
Samstag, dem 10. Juni, einen landesweiten Aktionstag gegen die unzureichenden
Bedingungen in den hessischen Schulen durch. An diesem Tag sollen die Proteste
der letzten Monate gegen Lehrermangel, schlechte Arbeitsbedingungen und marode
Schulgebäude bekräftigt werden.

  • Ziegenhain: 10. Juni 2017, 10-12 Uhr Bahnhofstraße Schwalmstadt
  • Melsungen: 10. Juni 10-12 Uhr Marktplatz
  • Kassel: 9. Juni 15:30 Uhr vor der alten Hauptpost, „Bildung ist keine Kunst!“

Veranstaltungen der GEW in unserer Region

Inklusion und inklusive Schulbündnisse
Fragen – Sorgen – Erfahrungen

Mittwoch, 15. März 2017,   16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Stadthalle Melsungen

WIR SIND ES WERT !?
Einladung zur Podiumsdiskussion mit MdL
Dienstag, 27.März, 19.30 Uhr
GastRaum im Nationalparkzentrum
Weg zur Wildnis 1, 34516 Vöhl

Warnstreik der hessischen Landesbeschäftigen- GEW Fraktion erklärt sich solidarisch mit den Forderungen

gewDie Fraktion der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer am Staatlichen Schulamt für die Landkreise Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg hat sich am 8.Februar, dem ersten Warnstreiktag in der aktuellen Tarifrunde, mit den Landesbeschäftigten solidarisiert und unterstützt deren Forderungen.
Nachdem gerade die hessischen Beamtinnen und Beamten seit Jahren von den Besoldungserhöhungen abgekoppelt worden sind und sogar eine Nullrunde hinnehmen mussten, ist es dringend notwendig, den LehrerInnenberuf wertzuschätzen und die Besoldung an die wirtschaftliche Entwicklung anzupassen. Dazu gehört auch die längst überfällige Übertragung der Arbeitszeitverkürzung für alle Kolleginnen und Kollegen, gerade angesichts der großen Herausforderungen der Inklusion und der Integration.
Gefordert werden für die 45.000 hessischen Landesbeschäftigten 6 Prozent mehr Lohn. Dabei sollen die unteren Einkommen stärker berücksichtigt werden. Die Ausbildungsentgelte sollen um 90 Euro steigen. Außerdem wollen die Gewerkschaften unter anderem ab der Gehaltsstufe 9 (bis 15) eine weitere Erfahrungsstufe (Stufe 6, bisher nur 5 Stufen) einführen. Damit sollen vergleichbare Bedingungen zu Bundes- und Kommunaldienststellen geschaffen werden, bei denen es diese Erfahrungsstufe bereits gibt. Der öffentliche Dienst sieht in einer Gehaltsstufe mehrere Erfahrungsstufen vor. Dabei steigt das Gehalt nach Beschäftigungszeiten automatisch.

Eine Übertragung der Tarifabschlüsse auf die hessischen Beamtinnen und Beamten ist dringend geboten. Schon jetzt herrscht in vielen Lehrämtern ein akuter Personalmangel, da potentielle BewerberInnen verstärkt in andere Bundesländer mit besserer Besoldung und besseren Arbeitsbedingungen wechseln.

A13 für Alle- Aktionstag 14.11.16 in Fritzlar

Grundschullehrkräfte arbeiten ab 14.11.16 umsonst-
Aktion „A13 für Alle“ 14.11.16  um 16 Uhr am Schulamt Fritzlar

Auch in diesem Jahr trifft für Grundschullehrkräfte zu, dass sie im Vergleich zu den anderen Lehrämtern ab dem 14.11.16 umsonst arbeiten.
Die Lehrerinnen und Lehrer an den weiterführenden Schulen haben nämlich bis zum 14.11.16 mindestens schon so viel Gehalt erzielt, wie die Grundschullehrkräfte im gesamten Kalenderjahr verdienen können!

Es gibt nicht zuletzt wegen der vielen Aufgaben der Grundschullehrkräfte, der mangelnden Funktionsstellen an den Grundschulen und der gleichen Ausbildungsdauer keine Gründe für diese dauerhafte Diskriminierung
der engagierten Kolleginnen und Kollegen. Einige Bundesländer sind schon in einem Anpassungsprozess der Grundschulgehälter in Richtung A13! Andere Berufsverbände haben die gleiche Forderung.

Deshalb findet am 14.11.16 um 16 Uhr vor dem Staatlichen Schulamt in Fritzlar, Am Hospital 9, eine Aktion statt. Es wird dann auch ein Brief an die Schulamtsleiterin übergeben.
Hessenweit werden ähnliche Aktionen an Schulämtern und auch an Schulen durchgeführt. Es wäre schön, wenn viele Kolleginnen und Kollegen hinzukommen könnten.
Bei Rückfragen: 05623 2213, Helmut Schmidt-Biermann

Besoldungserhöhung sichern!

Besoldungserhöhung- Rechtsanspruch sichern

Um Rechtsansprüche zu wahren, wird dringend empfohlen, entsprechende Anträge an die  jeweilige Bezügestelle zu schicken.

Zum Download bitte anklicken:

Es wäre schön, eine Kopie des Antrages an meine  Adresse (Helmut Schmidt-Biermann, Mittelstraße 11, 34549 Edertal, schmidt-biermann@t-online.de, Fax 05623 935274) zu schicken, da wir die Kopien sammeln und separat am Nikolaustag auch in Wiesbaden abgeben wollen.

Warum ist der Antrag wichtig?
Es werden augenblicklich juristische Gutachten erstellt, die für alle Beamtinnen und Beamten in Hessen prüfen- nicht nur für Lehrkräfte- , ob gegen das sogenannte Alimentationsprinzip bei der nicht erfolgten Besoldungserhöhung verstoßen worden ist. Dieses rechtlich verankerte Prinzip sagt vereinfacht aus, dass die Besoldung von Beamtinnen und Beamten immer an die allgemeine wirtschaftliche  Entwicklung gekoppelt sein muss.
Im Augenblick hinken wir den dortigen Gehaltserhöhungen deutlich hinterher, sodass in einer möglichen Musterklage die mangelhafte Besoldung im Nachhinein erhöht werden muss.
Davon profitieren dann allerdings nur die Kolleginnen und Kollegen, die für die betreffenden Kalenderjahre (aktuell 2016) den o.a. Antrag abgegeben haben.

Wir geben 100%- die hessische Landesregierung gibt uns nur 1% !

Am 10.Mai 2016 haben die CDU und Bündnis 90/Die Grünen einen Gesetzentwurf zur Verweigerung der Besoldungsanpassung der Beamtinnen und Beamten in den Landtag eingebracht. Am 30.Juni 2016 wird es im Landtag eine Anhörung zu diesem Gesetz geben, die zweite und dritte Lesung sollen dann am 12. und 14. Juli stattfinden.
Dabei bleibt es bei der Absicht der Regierung, die Besoldung ab dem 1.Juli 2016 lediglich um 1% anzuheben- ein Schlag ins Gesicht der Beamtinnen und Beamten.
Hinzu kommen die Einschnitte bei der Beihilfe und die immer noch nicht umgesetzte Rückkehr von der 42-Stunden-Woche zur 40-Stunden Woche

In keinem anderen Bundesland hat sich die Besoldung in den letzten Jahren so schlecht entwickelt wie in Hessen; die Beamtinnen und Beamten werden damit immer weiter von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelt.

Dies ist ein Zeichen der Geringschätzung der Landesregierung gegenüber unserer Arbeit.

Wir fordern weiterhin die Übertragung des aktuellen hessischen Tarifergebnisses im öffentlichen Dienst von 2,0% in 2015 und 2,4 % in 2016.

Mit einer PostkartenaktionPostkarte Besoldung
an die Landtagsabgeordneten im Wahlkreis → Anschriften MdL
und/oder mit einer Emailaktion an die Landtagsabgeordneten und an

v.bouffier@ltg.hessen.de
t.al-wazir@ltg.hessen.de

haben wir die letzte Chance, gegen die Nullrunde aus 2015 und das 1% Besoldungsdiktat aus 2016 zu protestieren, um ein Umdenken zu erreichen !