A13 für Alle- Aktionstag 14.11.16 in Fritzlar

Grundschullehrkräfte arbeiten ab 14.11.16 umsonst-
Aktion „A13 für Alle“ 14.11.16  um 16 Uhr am Schulamt Fritzlar

Auch in diesem Jahr trifft für Grundschullehrkräfte zu, dass sie im Vergleich zu den anderen Lehrämtern ab dem 14.11.16 umsonst arbeiten.
Die Lehrerinnen und Lehrer an den weiterführenden Schulen haben nämlich bis zum 14.11.16 mindestens schon so viel Gehalt erzielt, wie die Grundschullehrkräfte im gesamten Kalenderjahr verdienen können!

Es gibt nicht zuletzt wegen der vielen Aufgaben der Grundschullehrkräfte, der mangelnden Funktionsstellen an den Grundschulen und der gleichen Ausbildungsdauer keine Gründe für diese dauerhafte Diskriminierung
der engagierten Kolleginnen und Kollegen. Einige Bundesländer sind schon in einem Anpassungsprozess der Grundschulgehälter in Richtung A13! Andere Berufsverbände haben die gleiche Forderung.

Deshalb findet am 14.11.16 um 16 Uhr vor dem Staatlichen Schulamt in Fritzlar, Am Hospital 9, eine Aktion statt. Es wird dann auch ein Brief an die Schulamtsleiterin übergeben.
Hessenweit werden ähnliche Aktionen an Schulämtern und auch an Schulen durchgeführt. Es wäre schön, wenn viele Kolleginnen und Kollegen hinzukommen könnten.
Bei Rückfragen: 05623 2213, Helmut Schmidt-Biermann

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Besoldungserhöhung sichern!

Besoldungserhöhung- Rechtsanspruch sichern

Um Rechtsansprüche zu wahren, wird dringend empfohlen, entsprechende Anträge an die  jeweilige Bezügestelle zu schicken.

Zum Download bitte anklicken:

Es wäre schön, eine Kopie des Antrages an meine  Adresse (Helmut Schmidt-Biermann, Mittelstraße 11, 34549 Edertal, schmidt-biermann@t-online.de, Fax 05623 935274) zu schicken, da wir die Kopien sammeln und separat am Nikolaustag auch in Wiesbaden abgeben wollen.

Warum ist der Antrag wichtig?
Es werden augenblicklich juristische Gutachten erstellt, die für alle Beamtinnen und Beamten in Hessen prüfen- nicht nur für Lehrkräfte- , ob gegen das sogenannte Alimentationsprinzip bei der nicht erfolgten Besoldungserhöhung verstoßen worden ist. Dieses rechtlich verankerte Prinzip sagt vereinfacht aus, dass die Besoldung von Beamtinnen und Beamten immer an die allgemeine wirtschaftliche  Entwicklung gekoppelt sein muss.
Im Augenblick hinken wir den dortigen Gehaltserhöhungen deutlich hinterher, sodass in einer möglichen Musterklage die mangelhafte Besoldung im Nachhinein erhöht werden muss.
Davon profitieren dann allerdings nur die Kolleginnen und Kollegen, die für die betreffenden Kalenderjahre (aktuell 2016) den o.a. Antrag abgegeben haben.