Veranstaltungen der GEW in unserer Region

Inklusion und inklusive Schulbündnisse
Fragen – Sorgen – Erfahrungen

Mittwoch, 15. März 2017,   16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Stadthalle Melsungen

WIR SIND ES WERT !?
Einladung zur Podiumsdiskussion mit MdL
Dienstag, 27.März, 19.30 Uhr
GastRaum im Nationalparkzentrum
Weg zur Wildnis 1, 34516 Vöhl

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Warnstreik der hessischen Landesbeschäftigen- GEW Fraktion erklärt sich solidarisch mit den Forderungen

gewDie Fraktion der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer am Staatlichen Schulamt für die Landkreise Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg hat sich am 8.Februar, dem ersten Warnstreiktag in der aktuellen Tarifrunde, mit den Landesbeschäftigten solidarisiert und unterstützt deren Forderungen.
Nachdem gerade die hessischen Beamtinnen und Beamten seit Jahren von den Besoldungserhöhungen abgekoppelt worden sind und sogar eine Nullrunde hinnehmen mussten, ist es dringend notwendig, den LehrerInnenberuf wertzuschätzen und die Besoldung an die wirtschaftliche Entwicklung anzupassen. Dazu gehört auch die längst überfällige Übertragung der Arbeitszeitverkürzung für alle Kolleginnen und Kollegen, gerade angesichts der großen Herausforderungen der Inklusion und der Integration.
Gefordert werden für die 45.000 hessischen Landesbeschäftigten 6 Prozent mehr Lohn. Dabei sollen die unteren Einkommen stärker berücksichtigt werden. Die Ausbildungsentgelte sollen um 90 Euro steigen. Außerdem wollen die Gewerkschaften unter anderem ab der Gehaltsstufe 9 (bis 15) eine weitere Erfahrungsstufe (Stufe 6, bisher nur 5 Stufen) einführen. Damit sollen vergleichbare Bedingungen zu Bundes- und Kommunaldienststellen geschaffen werden, bei denen es diese Erfahrungsstufe bereits gibt. Der öffentliche Dienst sieht in einer Gehaltsstufe mehrere Erfahrungsstufen vor. Dabei steigt das Gehalt nach Beschäftigungszeiten automatisch.

Eine Übertragung der Tarifabschlüsse auf die hessischen Beamtinnen und Beamten ist dringend geboten. Schon jetzt herrscht in vielen Lehrämtern ein akuter Personalmangel, da potentielle BewerberInnen verstärkt in andere Bundesländer mit besserer Besoldung und besseren Arbeitsbedingungen wechseln.

A13 für Alle- Aktionstag 14.11.16 in Fritzlar

Grundschullehrkräfte arbeiten ab 14.11.16 umsonst-
Aktion „A13 für Alle“ 14.11.16  um 16 Uhr am Schulamt Fritzlar

Auch in diesem Jahr trifft für Grundschullehrkräfte zu, dass sie im Vergleich zu den anderen Lehrämtern ab dem 14.11.16 umsonst arbeiten.
Die Lehrerinnen und Lehrer an den weiterführenden Schulen haben nämlich bis zum 14.11.16 mindestens schon so viel Gehalt erzielt, wie die Grundschullehrkräfte im gesamten Kalenderjahr verdienen können!

Es gibt nicht zuletzt wegen der vielen Aufgaben der Grundschullehrkräfte, der mangelnden Funktionsstellen an den Grundschulen und der gleichen Ausbildungsdauer keine Gründe für diese dauerhafte Diskriminierung
der engagierten Kolleginnen und Kollegen. Einige Bundesländer sind schon in einem Anpassungsprozess der Grundschulgehälter in Richtung A13! Andere Berufsverbände haben die gleiche Forderung.

Deshalb findet am 14.11.16 um 16 Uhr vor dem Staatlichen Schulamt in Fritzlar, Am Hospital 9, eine Aktion statt. Es wird dann auch ein Brief an die Schulamtsleiterin übergeben.
Hessenweit werden ähnliche Aktionen an Schulämtern und auch an Schulen durchgeführt. Es wäre schön, wenn viele Kolleginnen und Kollegen hinzukommen könnten.
Bei Rückfragen: 05623 2213, Helmut Schmidt-Biermann

Besoldungserhöhung sichern!

Besoldungserhöhung- Rechtsanspruch sichern

Um Rechtsansprüche zu wahren, wird dringend empfohlen, entsprechende Anträge an die  jeweilige Bezügestelle zu schicken.

Zum Download bitte anklicken:

Es wäre schön, eine Kopie des Antrages an meine  Adresse (Helmut Schmidt-Biermann, Mittelstraße 11, 34549 Edertal, schmidt-biermann@t-online.de, Fax 05623 935274) zu schicken, da wir die Kopien sammeln und separat am Nikolaustag auch in Wiesbaden abgeben wollen.

Warum ist der Antrag wichtig?
Es werden augenblicklich juristische Gutachten erstellt, die für alle Beamtinnen und Beamten in Hessen prüfen- nicht nur für Lehrkräfte- , ob gegen das sogenannte Alimentationsprinzip bei der nicht erfolgten Besoldungserhöhung verstoßen worden ist. Dieses rechtlich verankerte Prinzip sagt vereinfacht aus, dass die Besoldung von Beamtinnen und Beamten immer an die allgemeine wirtschaftliche  Entwicklung gekoppelt sein muss.
Im Augenblick hinken wir den dortigen Gehaltserhöhungen deutlich hinterher, sodass in einer möglichen Musterklage die mangelhafte Besoldung im Nachhinein erhöht werden muss.
Davon profitieren dann allerdings nur die Kolleginnen und Kollegen, die für die betreffenden Kalenderjahre (aktuell 2016) den o.a. Antrag abgegeben haben.

Wir geben 100%- die hessische Landesregierung gibt uns nur 1% !

Am 10.Mai 2016 haben die CDU und Bündnis 90/Die Grünen einen Gesetzentwurf zur Verweigerung der Besoldungsanpassung der Beamtinnen und Beamten in den Landtag eingebracht. Am 30.Juni 2016 wird es im Landtag eine Anhörung zu diesem Gesetz geben, die zweite und dritte Lesung sollen dann am 12. und 14. Juli stattfinden.
Dabei bleibt es bei der Absicht der Regierung, die Besoldung ab dem 1.Juli 2016 lediglich um 1% anzuheben- ein Schlag ins Gesicht der Beamtinnen und Beamten.
Hinzu kommen die Einschnitte bei der Beihilfe und die immer noch nicht umgesetzte Rückkehr von der 42-Stunden-Woche zur 40-Stunden Woche

In keinem anderen Bundesland hat sich die Besoldung in den letzten Jahren so schlecht entwickelt wie in Hessen; die Beamtinnen und Beamten werden damit immer weiter von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelt.

Dies ist ein Zeichen der Geringschätzung der Landesregierung gegenüber unserer Arbeit.

Wir fordern weiterhin die Übertragung des aktuellen hessischen Tarifergebnisses im öffentlichen Dienst von 2,0% in 2015 und 2,4 % in 2016.

Mit einer PostkartenaktionPostkarte Besoldung
an die Landtagsabgeordneten im Wahlkreis → Anschriften MdL
und/oder mit einer Emailaktion an die Landtagsabgeordneten und an

v.bouffier@ltg.hessen.de
t.al-wazir@ltg.hessen.de

haben wir die letzte Chance, gegen die Nullrunde aus 2015 und das 1% Besoldungsdiktat aus 2016 zu protestieren, um ein Umdenken zu erreichen !

 


 

 

 

 

 

GEW Erfolg bei den Personalratswahlen 2016

Die GEW hat sowohl bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat (HPRLL) als auch bei der Wahl des Gesamtpersonalrates (GPRLL)  am Staatlichen Schulamt in Fritzlar sehr erfolgreich abgeschnitten.

Über 63 % der Beamtinnen und Beamten haben bei der Wahl des HPRLL
für die GEW gestimmt, bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
stimmten über 75 % für die GEW.

Im GPRLL an unserem Staatlichen Schulamt ergibt sich diese Sitzverteilung:

Unbenannt-1Damit stellt die GEW zehn Vertreterinnen und Vertreter für die Beamtinnen und Beamten,
eine Arbeitnehmerinnenvertreterin und einen Arbeitnehmervertreter.
Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Vertrauen in die GEW.
Die große Zustimmung sehen wir als Anerkennung für das beharrliche Eintreten der GEW für bessere Arbeitsbedingungen an den Schulen und für eine gerechtere, soziale Bildungspolitik.

Kultusministerium setzt die Disziplinarverfahren gegen streikende Lehrkräfte aus

Tausendfache GEW-Proteste zeigen ersten Erfolg:
Kultusministerium setzt die Disziplinarverfahren
gegen streikende Lehrkräfte aus

Mit Erlass vom 3. Mai 2016 hat das Hessische Kultusministerium alle Disziplinarmaßnahmen gegen die verbeamteten Lehrkräfte, die sich am Streik der GEW am 16. Juni 2015 beteiligt hatten, ausgesetzt.
Wichtig ist die Aussage, dass dabei den Betroffenen infolge der Aussetzung keine Nachteile, insbesondere auch für das berufliche Fortkommen, entstehen sollen. Dies soll ebenso für bereits abgeschlossene Disziplinarverfahren gelten.

Wer bereits einen Verweis als Ergebnis des Disziplinarverfahrens bekommen hat (die meisten Fälle sind noch nicht so weit bearbeitet, meist wurde – nach der Anhörung – erst die Ermittlung abgeschlossen), sollte mit Hinweis auf den Erlass formlos Widerspruch eingelegen. In den anderen Fällen werden die Kolleginnen und Kollegen Schreiben erhalten, dass das Verfahren derzeit ausgesetzt ist.
In beiden Fällen werden keine Nachteile bei Bewerbungen und Verbeamtungen entstehen.